Walter DigitalIhre Druckerei in Stuttgart für Web-to-Print
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Web-to-PrintDIGITALDRUCK
Web-to-Printmit “Netzanschluss”

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  Pressebericht in
PRINT & PRODUKTION
Heft 11/2008
im PDF-Format
 
   
  In Stuttgart schreibt ein
Unternehmen mit dem Digitaldruck
Erfolgsgeschichte.
Nachdem die Walter Druck GmbH
2006 den Digitaldruck
mit einer Investition in eine
HP Indigo Press 5000 begann,
hat sich das Unternehmen eine
Vielzahl neuer Kunden und
ganz neue Geschäftsbereiche
eröffnen können.
 
     
   
   Helmut (links) und Axel Walter 
sind begeistert von den Möglichkeiten 
  des Digitaldrucks und richten ihr 
   Unternehmen ganz auf die digitale 
Zukunft aus 
 
     
   
  Book-on-demand ist bei Walter Digital 
ein wachsendes Geschäftsfeld 
 
     
   
  Mediengestalterin Jenny Mikus 
an der Indigo Press 5000 
 
     
   
  Mit einem ausgeklügelten Mailing 
informiert Walter Digital die Kunden 
über die Möglichkeiten des Digitaldrucks  und der Bildpersonalisierung 
 
     

 

Web-to-Print
Digitaldruck mit “Netzanschluss”

 
 

Das vor über 80 Jahren gegründete Unternehmen hat eine lange Erfahrung mit
Typografie- und Gestaltung und ist bereits frühzeitig in die DTP-Technologie
eingestiegen.
Bereits mit den ersten DTP-Systemen in den 80ern starteten die digitalen
Gehversuche und nach und nach eignete man sich das Know-how zur Ganz-
seitenproduktion an. Mitte der 90er Jahre folgte der konsequente Schritt unter
Nutzung von Ausschieß- Software in die Ganzseitenbelichtung via Computer-
to-Film.
1998 startete die erste Investition in CTP mit einem Heidelberg Achtseiten-belichter. Dies war gleichzeitig der Start in das neue Geschäftsfeld CTP-
Dienstleistung
, das sich sehr schnell positiv entwickelte.
Mit der Verbreitung von CTP bei den Kunden ging dieser Auftragsbereich jedoch
zurück und so galt es, neue Geschäftsfelder zu eröffnen.
Bei wd selbst wird im Halbformat und einer Heidelberg Speedmaster 52
und einer SM 74 produziert. Und da auch hier der Trend zu kleineren Auflagen
einerseits, andererseits aber auch eine reduzierte Anzahl von A3-formatigen
Aufträgen aufgrund des zunehmenden Digitaldrucks zu spüren war, suchte man
nach einer entsprechenden Lösung. die Problematik bestand darin, dass die
Mitarbeiter zwar mittlerweile gute Erfahrungen im Umgang mit Datenhandlung,
Ganzseiten- und Ganzbogenproduktion hatten, jedoch die Qualität des Digital-
drucks der gewünschten Offsetqualität nicht wirklich entsprach.

Alternative zum Kleinoffset
Dies änderte sich 2006, als Geschäftsführer Helmut Walter und sein Sohn Axel
Walter erstmals eine HP Indigo Press 5000 auf Herz und Nieren prüften.
Helmut Walter: “Die Qualität hat uns sofort überzeugt und obwohl wir ur-
sprünglich eine Lösung suchten, mit der wir die immer stärker weg brechenden
Kleinaufträge aufgrund der höheren Offset-Preise wirtschaftlicher produzieren
können, waren wir schnell von den umfangreichen Möglichkeiten des Digital-
drucks überzeugt. Und wir wussten, dass die Zukunft des Druckens im
Digitaldruck liegt.”
Die langjährige Erfahrung im Umgang mit Daten verschiedenster Art, Preflight-
Checking und Workflow-Technologien unterstützte schnell den Einstieg in den
Digitaldruck “. . . und so haben wir uns neue Geschäftsfelder eröffnet, die man
nur mit dem Digitaldruck realisieren kann”, weiß Helmut Walter zu berichten.
Sohn Axel Walter ergänzt: “Parallel dazu entwickeln sich jedoch nun auch
Kleinaufträge wieder positiv. Heute drucken wir zusätzliche viele kleine Auf-
lagen, an die wir vorher gar nicht erst heran gekommen sind. Unsere Kunden
haben sehr schnell gemerkt, dass wir nun in allen Bereichen optimal produzieren
und mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis aufwarten können.”
Mittlerweile entwickelt das Unternehmen im Bereich Walter Digital – dem
Geschäftsbereich für die digitalen Dienstleistungen – mit mehreren Mitarbeitern
ständig neue Lösungen, um den Kunden einen möglichst umfassenden Service
bieten zu können.
So wurde beispielsweise der Bereich Web-to-Print sehr früh auf- und ausgebaut.
Mittlerweile können sich viele Kunden über ihr eigenes Portal Geschäftspapiere
oder Visitenkarten bestellen. Im Aufbau befindet sich zudem das eigene Portal
zur Kalenderherstellung www.myprint-kalender.de.
Das breite Feld der Bildpersonalisierung entwickelt sich ebenfalls sehr positiv,
das individuell programmierte Kundenlösungen einschließt. Helmut Walter:
“Seitdem wir den Digitaldruck mit der HP Indigo im Hause haben, kommen wir
ständig auf neue Ideen, was wir unseren Kunden noch bieten können. Und
möglich macht das nur der Digitaldruck.”

Aus der Praxis
Einige Produktbeispiele: Eine typische Web-to-Print-Anwendung ist das selbst
entwickelte Visitenkartenbestellsystem VBS. Entwickelt vor dem Hintergrund,
dass besonders große Unternehmen immer wieder Visitenkarten bestellen und
dafür oftmals keine eigene Struktur haben, bringt das VBS den Kunden große
Vorteile bei der Bestellung. Einer der Kunden ist das europaweite tätige
Unternehmen Wolff & Müller. Bis zur Einführung von VBS waren dort nahezu
täglich zwei Mitarbeiter etwa drei Stunden damit beschäftigt, für die Mitarbeiter
die Visitenkarten zu ändern, zu kontrollieren und zu bestellen. Durch das VBS
wurde dieser Aufwand auf ein geringst mögliches Maß verringert. Die Mitarbeiter
können nun eine eigene Bestellmaske aufrufen, in denen bis auf die persönlichen
Daten bereits alle Angaben vorhanden sind. Die Bestellungen werden auf einem
Server gespeichert und nach der sachlichen Kontrolle etwa drei bis vier Mal pro
Monat an Walter Digital geschickt, wo die Karten automatisch ausgeschossen
und vom Server aus gedruckt werden. Axel Walter: “Diesen Auftrag haben wir
nur, weil wir digitial drucken und unsere Software zur Verfügung stellen können.”
Auch andere Drucker können diesen Service für ihre Kunden nutzen und be-
kommen von Walter Digital individuelle Layouts und Webadressen zur Verfügung
gestellt, die den Kunden den Eindruck vermitteln, dass “ihr” Drucker diesen
Service ebenfalls bietet.
Ein weiteres Beispiel ist die Produktion von Gerätebeschreibungen in Kartenform
des Kunden Bosch, der diese Karten zusammen mit den Geräten an die Bau-
märkte liefert. Bislang war hierfür ein großer Aufwand nötig, da jeder Baumarkt
unterschiedliche Geräte und Mengen bestellt und somit ein Bosch-Mitarbeiter
all diese Daten kontrollieren musste. wd entwickelte auch hierfür eine
eigene Web-to-Print-Anwendung, in der die Mengen und Produktangaben aus
einer Datenbank ausgewählt werden und in der richtigen Stückzahl an den
Digitaldruck-Server bei Walter Digital geschickt werden. Dort werden sie mit
einem ebenfalls selbst entwickelten Programm“zusammen getragen” und
kundenspezifisch gedruckt. Dazu wird direkt über das Internet ein Barcode
erzeugt und mitgedruckt.

Ausgefeilte Ideen realisieren
Zunehmend entwickelt man bei Walter Digital eigene Lösungen, um die Kunden
über die Einzigartigkeit ihrer Produkte und Dienstleistungen zu informieren.
So entstand beispielsweise ein Mailing, das die Möglichkeiten der Bild-
personalisierung
optimal ausnutzt. Mit insgesamt fünf aufeinander folgenden
unterschiedlichen Karten, in denen jeweils der Name des Adressaten in ver-
schiedene Bildmotive eingebunden war, wurden die Kunden über die Möglich-
keiten und Einzigartigkeit der Bildpersonalisierung und des Digitaldrucks
informiert – verbunden mit guten Bildern und ausgefeilten Texten.
Nachdem man mit dieser Aktion über 700 Adressaten bediente, konnte man
eine Responsequote von über 20 % verbuchen – eine Erfolg, der im Mailing-
bereich selten ist und für den Digitaldruck mit intelligenter Bildpersonalisierung
spricht. Helmut Walter: “Damit gelang es uns, unsere Kompetenz zu beweisen
und unser Image zu verbessern. Wir haben nicht nur eine hohe Responsequote
erreicht, sondern darüber hinaus noch viele positive Kommentare bekommen.
Eine Reaktion, die es sonst auf Mailings auch nicht gibt.”
Ein weiterer, sich stetig entwickelnder Bereich ist Book-on-Demand.
Hier entstehen regelmäßig kleinauflagige Bücher in Hard- oder Softcover-
Ausführung, wobei die entsprechenden Finishing-Aufgaben extern bei Partnern
ausgeführt werden.
Regelmäßig produziert man bei Walter Digital Diplom- und Studienarbeiten,
Bildbände, Fotobücher und vieles andere, was schnell und in kleinen Auflagen
produziert werden soll – und dies zum Teil in Kombination mit dem Offsetdruck.
Axel Walter: “Der Bereich Book-on-Demand entwickelt sich sehr positiv.
Auch dies wäre ohne Digitaldruck nicht möglich gewesen.”

Digitale Kompetenz
Die zunehmende Ausrichtung auf den Digitaldruck, digitale Dienstleistungen
und Web-to-Print bei Walter Digital zeigt sich auch an der hervorragenden
Infrastruktur des Unternehmens und der Mitarbeiterqualifikation.
Etwa die Hälfte der Mitarbeiter ist heute in Prepress, Digitaldruck und der
Entwicklung neuer Produkte und Softwarelösungen tätig. Obwohl man bei
Walter vorwiegend auf Workflow- und Prepresslösungen von Kodak auf Basis
Prinergy setzt, weren stetig neue und kundenindividuelle Lösungen für die
Annahme der Daten, Preflight, Korrektur, Ausschießen und vor allem für die
vollautomatische Weiterleitung der Daten an den CTP-Belichter und die
Digitaldruckmaschine entwickelt – und das unter konsequenter Nutzung von
JDF. So investiert das Unternehmen ständig in die Optimierung der eigenen
Produktion und damit auch in Lösungen zum Vorteil der Kunden.
Fragt man Helmut Walter nach den Gründen für die Investition in die HP Indigo
Press 5000
, ist auch hier wieder der Kundennutzen im Vordergrund: “Mit der
HP Indigo Press 5000 bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, hervorragende
und dem Offsetdruck ebenbürtige Qualitätsprodukte zu produzieren.
Die enorme Vielfalt einzusetzender Materialien, Pantone-zertifizierte Farben,
die hohe Druckgeschwindigkeit und vor allem die Möglichkeit, einfach und
effizient in Text und Bild personalisierte Drucksachen herzustellen, suchen
ihresgleichen. Und das zu einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis.
Endlich haben wir zudem wieder die Möglichkeit, frei zu agieren und wieder
selbst einzigartige Produkte zu entwickeln, die wir unseren Kunden anbieten
können. Wir können endlich wieder unsere eigene Kreativität ausleben und
das wissen die Kunden und Mitarbeiter zu schätzen.”


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